Hallo Freunde der Nacht!
Bei meinen Kreuzzügen durch das www stolperte ich über einen Artikel, der mir und meiner Kaffeesucht sehr entgegen kam. Kaffee macht schlau. Aha, wusste ich es doch! Bei meinem Kaffeekonsum ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis ich den Nobelpreis bekomme. Ich trinke meinen Kaffee mit Milch und Zucker. Für welches Fach prädestiniert mich das? Eher Physik oder Biologie? Literatur?
In diesem Artikel wurde erklärt, was das Koffein in meinem Gehirn so anstellt. Gehirn, Gehirn. Was weiß ich eigentlich über das Gehirn? Mhm, aha, nun ja. Und schon war ich am Suchen, was es so Interessantes über das Gehirn zu wissen gibt. Und die sieben schönsten Fakten, habe ich für euch zusammengetragen und stelle euch nun die blasphemische Frage: Ist Gott ein Lügner? (Bitte schaltet euren Frontallappen ein. Jetzt ist euer Humor auf "on" zu stellen.)
Viel Spaß und dunkle Grüße
eure Laya Talis
Sieben krasse
Fakten über unser Gehirn
1. Männer haben mehr Gehirnmasse
Bei einem
Mann ist das Gehirn bei gleicher Statur im Durchschnitt um etwa 100 Gramm
schwerer. Auch die relativen Größen bestimmter Gehirnareale unterscheiden sich
beträchtlich. Der Gewichtsunterschied hat jedoch keine Auswirkungen auf die
Intelligenz. Allein die Größe sagt nichts über Qualität aus.
Anmerkung
von mir: Sorry, Männer. Die Computer von früher waren auch viel größer und
konnten sehr viel weniger als heute das kleinste Smartphone. ;-)
2. Gehirne haben immer Hunger! Wer abnehmen möchte,
muss nur viel nachdenken?
Das Gehirn
macht nur in etwa 2 Prozent der Gesamtmasse aus. Dennoch benötigt es zum
Arbeiten, 25 Prozent der Glukose im Körper und 20 Prozent des vorhandenen Sauerstoffs.
Zudem muss es ständig mit Blut versorgt werden, da es kaum eigene Speicherkapazitäten
besitzt. 1200 Liter Blut beliefern das Gehirn pro Tag mit 75 Liter an
Sauerstoff. Das verbraucht eine Menge Kalorien.
3. Unser Gehirn: Kein Weichei, sondern ein Indianer,
der kein Schmerz kennt
Das Gehirn
hat keine eigenen Schmerzrezeptoren und kann daher keine Schmerzen empfinden.
Das heißt auch, dass Eingriffe am Gehirn immer schmerzfrei sind.
Aber wenn mein Fuß schmerzt ...
Wahrgenommen
werden die Schmerzen aber natürlich dennoch im Gehirn. Wenn der Fuß weh tut,
merkt dies das Gehirn!
4. Neutral: Das Gehirn kennt keinen Unterschied
zwischen Liebe und Hass
Wenn wir
Liebe oder Hass fühlen, werden dabei dieselben Gehirnareale angesprochen.
Neurologisch gesehen gibt es zwischen Liebe und Hass also keinen Unterschied. Aber Anfühlen tut es sich doch anders, oder wie seht ihr das? Ist das der Beweis,
dass wir mit dem „Herzen“ fühlen und nicht mit dem Kopf?
5. Unser Gehirn: Der Spaßmacher
Damit wir
etwas lustig finden, muss das Gehirn zunächst prüfen, ob eine Information oder
Handlung mit unseren üblichen Vorstellungen im Einklang stehen. Ist das nicht
der Fall finden wir etwas lustig. Manche Menschen haben einen geschädigten
Frontallappen und verstehen Witze daher nur schwer oder gar. Spaßbremsen und
Humorlose können also gar nichts dafür. Das muss keine Charaktereigenschaft
sein, sondern kann ein anatomisches Problem darstellen.
6. Ich war nie schlauer, als mit 22 Jahren (aber mit
jedem Jahr wird man weiser … vielleicht)
Im Alter von
22 Jahren kann das Gehirn das Maximum seiner Leistung abrufen. Steil bergab geht
es mit der Erinnerungsleistung erst ab ca. 37 Jahren. Erinnern? He? Woran? ;-)
7. Hat Gott gelogen? Haben wir keinen freien Willen?
Menschen
entscheiden de facto nicht aktiv, was sie in diesem Moment tun wollen.
Neuronale Prozesse sind dafür verantwortlich. Bereits 20 Sekunden, bevor wir
bewusst eine Handlung durchführen bzw. erst daran denken, lassen sich
diesbezügliche Gehirnwellen messen. Bevor wir selbst also eine Entscheidung treffen können, ist unbewusst schon alles gelaufen. Ein Grund, wieso Wissenschaftler besonders im Bezug auf das Strafrecht die Frage der Schuld kontrovers diskutieren.
tolle artikel
AntwortenLöschen